Basics: Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Heute geht’s mal rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung. Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization (Seo) ist der Versuch durch die Optimierung des Quellcodes und durch den Aufbau eines Linknetzes eine Webseite auf die vorderen Seiten in den Suchergebnissen einer Suchmaschine wie Google zu bringen.

Wie funktioniert’s? Generell wird beim Seo zwischen Onpage- und Offpage-Optimierung unterschieden. Bei der Onpage-Optimierung wird der Quelltext sowie die Inhalte einer Webseite verändert. Ziel hierbei ist es die Webseite so zu verändern, dass eine Suchmaschinen, die die Webseite untersucht, Daten erhält, anhand derer sie die Seite als informativ und für den User nützlich einschätzt. Dies bedeutet zum einen einer Webseite sollten gute Texte zugeführt werden, zum andern sollte der HTML-Code so gestaltet werden, dass die Webseite fehlerfrei und schnell aufgebaut wird. Typische Aufgaben der Onpage-Optimierung sind das Verschlanken des HTML-Codes, das Einfügen von sog. Alt Attributen zu Bildern, Textoptimierung auf Suchwörter,…

Offpage-Optimierung zielt dagegen auf den Linkaufbau. Seiten, auf die von vielen andere Seiten verlinkt wird, werden von Suchmaschinen als höherwertiger eingeschätzt als Webseiten zu denen nur wenig/kaum verlinkt wird. Was bringt’s? Generell ist es möglich, dass Webseiten dank SEO in den Suchergebnissen weiter vorne angezeigt werden.

Wer macht’s? Die Onpage-Optimierung lässt sich dabei mit den entsprechenden Informationen und einem guten CMS/guten Programmierkenntnissen gut selbst durchführen. Sollte man für (On- oder Offpage) Seo eine Agentur beauftragen wollen, sollte man sie kritisch prüfen. Eine von der Internet World zitierte Umfrage zeigt, dass 42% der Unternehmen, die eine Agentur für SEO beauftragt haben, mit dem Ergebnis unzufrieden sind. Weitere 32% fanden die Ergebnisse, nur mittelmäßig.

Gibt es Nebenwirkungen? Bei Suchmaschinenoptimierung unterscheidet man nicht nur zwischen On- und Offpage-Optimierung man unterschiedet auch zwischen White Hat- und Black-Hat Optimierung. Ich greife hier mal auf das Beispiel Google zurück, um den Unterschied zu erklären.
Die Suchmaschine Google gibt Richtlinien heraus, wie Webseiten gestaltet sein sollten. Grundlegender Tonus der Google-Richtlinien ist, dass Webseiten so zu gestalten sind, dass der User schnell, einfach und möglichst vollständig die Informationen bekommt, die er sucht. White-Hat Optimierung greift diese Richtlinien auf und optimiert eine Webseite so, dass sie problemlos und schnell mit jedem Browser (Firefox, Safari, Internet Explorer,…) angezeigt werden kann. Darüber hinaus fügt sie Seiten mit guten Infotexten ein und formatiert diese so, dass sie übersichtlich und gut gegliedert sind. Der White-Hat-Optimierer denkt sich also, wie Google, in den User hinein. Die Auswirkungen auf das Suchergebnis dauern meist ein bisschen länger, haben aber keine unerwünschten Nebenwirkungen.

Black Hat-Optimierung dagegen nutzt die Lücken, die Suchmaschinen in Ihrem Bewertungsalgorithmus haben. Zu Illustration: Eine beliebte Black Hat Technik war das Keyword-Stuffing, bei der in sehr hoher Zahl gewünschte Suchwörter in die Webseite eingefügt wurden, so dass sie im Quelltext von der Suchmaschine ausgewertet werden konnten, aber auf der Seite selbst nicht lesbar waren (weiße Schrift auf weißem Hintergrund). Google & Co hatten damals Seiten in denen ein Keyword sehr häufig vorgekommen ist, noch als hochwertig eingestuft, da sie an diese Möglichkeit des Missbrauchs bei Ihrer Berechnung damals noch nicht daran gedacht. Die gestufften Webseiten sind in den Suchergebnissen schnell nach oben gewandert. Irgendwann jedoch hat Google diesen Trick spitz gekriegt. Mit der Folge, dass Seiten mit Keyword-Stuffing abgestraft, d.h. entweder auf die hinteren Plätze der Suchergebnisse gesetzt oder sogar ganz entfernt wurden. Heute werden Keyword-Dichten von 2-7% empfohlen.

Und wo steht da die Offpage-Optimierung?
Offpage-Optimierung bezeichnet das gezielte Setzen von Links von anderen Seiten auf die gewünschte Zielseite. Hier bei bedarf es gute Kenntnisse und Fingerspitzengefühl. Aggressive Offpage-Optimierung, wie sie oft angeprisen wird, ist kontraproduktiv, denn typische, banale Vorgehensweisen wie z.B. Linktausch, Linkkauf oder Spamkommentare in Foren und auf Blogs, werden von Googles Suchalgorithmus erkannt und dementsprechend gewertet.

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